Aller-Leine-Tal - Beschluss von fünf neuen LEADER-Projekten

Aller-Leine-Tal/Häuslingen. Am 25. November 2025 traf sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Aller-Leine-Tal in der Gemeinschaftsanlage des Schützenvereins Groß Häuslingen und des TSV Groß Häuslingen zur LAG-Sitzung. Zunächst führte Jörn Dettmer, 1. Vorsitzender des Schützenvereins, die LAG-Mitglieder durch die Räumlichkeiten, die mit Unterstützung von LEADER zur Begegnungsstätte umgebaut wurden.
Anschließend tagte die LAG zum letzten Mal in diesem Jahr und beschloss fünf neue LEADER-Projekte:
Eine Projektgruppe des Bürgervereins Ahlden und Eilte e. V. beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der Ortsgeschichte und hat bereits zahlreiche Fotos und Unterlagen zusammengetragen. Mit Hilfe der LEADER-Förderung soll nun ein historisches Archiv entstehen: Dafür wird ein Gebäude nahe des Gemeindebüros und Sophie-Dorothea-Zimmers in Ahlden saniert. Künftig sollen an der Geschichte Interessierte dort zu regelmäßigen Öffnungszeiten einen Einblick in die Unterlagen erhalten können.
Das zweite Projekt stammt aus Dörverden. Die H.F. Wiebe Stiftung plant die historischen Gebäude des Kulturgut Ehmken Hoff künftig durch Erdwärme zu beheizen. So sollen CO2-Emmissionen des Areals reduziert und ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität gegangen werden. Der Prozess und zukünftige Erfolge werden dokumentiert und der Öffentlichkeit unter anderem auf der Homepage, in Veranstaltungen und auf Schautafeln vor Ort vermittelt.
In Winsen (Aller) bietet die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit dem Kulturcafé „nebenan“ im alten Pfarrwitwenhaus einen Ort der Begegnung. Neben den regulären Öffnungszeiten werden monatliche Kulturveranstaltungen und gelegentliche Ausstellungen organisiert. Das langfristige Bestehen des Cafés soll durch eine Dachstuhlerneuerung und energetische Sanierung des historischen Gebäudes gesichert werden.
Ebenfalls in Winsen (Aller) plant die Gemeinde die Ortsschilder zu erneuern: Zukünftig werden unter den Ortsnamen auch die plattdeutschen Namen genannt. So soll die regionale Identität bewahrt und die plattdeutsche Sprache gefördert werden. Zugleich wird die regionale Kultur nach außen sichtbar und weiteres Interesse an ihr entfacht.
Das fünfte beschlossene Projekt setzt die Samtgemeinde Rethem (Aller) gemeinsam mit der Londy-Schule und der NABU-Ortsgruppe um: Das Waldklassenzimmer im Ortsteil Stöcken soll als attraktiver Lern- und Erlebnisort für alle Kinder und Jugendlichen der Samtgemeinde reaktiviert werden. Geplant ist die Erneuerung des maroden Schutzpavillons, neue Sitzgelegenheiten und Schautafeln sowie die Anschaffung neuer Lehrmaterialen.
Im nächsten Jahr tagt die LAG wieder im April und August. Interessierte, die eigene Projektideen haben, können sich an Regionalmanagerin Ronja Lindemann vom Büro KoRiS – Kommunikative Stadtund Regionalentwicklung wenden (www.allerleinetal.de, lindemann@koris-hannover.de,
0511/590974-30).

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